Bitte Bild anklicken

Am
16. September 2010 wird unser Heiliger Vater Papst Benedikt XVI. zum
ersten Mal den Boden Großbrittanniens betreten, um dort bis zum 19.
September seine Worte an das brittische Volk zu richten. In seiner
gesamten Amtszeit gab es keine Reise, vor welcher so offen von so
vielen Seiten provoziert wurde.
Die anklagenden Stimmen, welche
forderten, dass Papst Benedikt in England verhaftet und im Zuge der
traurigen Missbrauchsereignisse in der katholischen Kirche vor ein
weltliches Gericht gestellt werden soll, hatten ihren Ursprung
ebenso in England wie die weltweiten atheistischen Busaktionen, die
zu einem "sorgenfreien Leben ohne Gott" aufriefen. Auch im Vorfeld
der Papstreise wurden wieder Busse angemietet, um sie mit
provokanten Sprüchen im Umfeld des Papstes rumfahren zu lassen. Den
Höhepunkt der Provokationen bildet jedoch ein Aufruf einer
islamischen Internetseite: Sie forderte den immer stärker wachsenden
muslimischen Anteil der Bevölkerung auf, bei der Freiluftmesse „dem
Papst klar zu sagen, was Muslime über seine bösartigen Verleumdungen
gegen den letzten Propheten Gottes und seine Botschaft denken.“
Weiterhin wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Muslime bei
diesem Besuch die Möglichkeit hätten, die dort anwesenden Katholiken
„vom Götzendienst der Totenverehrung, wie sie von Katholiken
praktiziert wird, zu befreien, wenn sie diese um Hilfe und Fürbitte
anrufen.“ Während die gesamte Reise von Absperrungen umrahmt ist,
innerhalb welcher keine größeren muslimischen Gruppen geduldet
werden, bringe die Heilige Messe in Birmingham den Papst „und jene,
die ihn anbeten“, in direkten Kontakt mit der großen muslimischen
Bevölkerung der Stadt. Dann hätten die Muslime auch Gelegenheit, die
Katholiken aufzufordern, „weiterhin der sodomistischen
kinderschändenden Römischen Kirche zu folgen.“ Khalid Mahmood,
moslemisches Mitglied im brittischen Parlament äußerte sich
beunruhigt über diese Entwicklungen: „Diese angeblichen Muslime tun
alles, um Gewalt herbeizubeschwören.“ Mathew Archbold sagte in der
wöchentliche erscheinenden "National Catholic Register" dazu: „Ich
habe kürzlich geschrieben, daß Papst Benedikt XVI. im
post-christlichen England in Feindesland vordringt. Das scheint
wahrer zu sein, als ich es mir vorgestellt habe.“ Auch die
Seligsprechung John Henry Kardinal Newmans, dem wohl berühmtesten
anglikanischen Konvertiten zum Katholizismus, in genau diesem seinen
anglikanisch geprägten Heimatland wird die Stimmung anheizen.
|